Trittschalldämmplatten

Der so genannte Trittschall entsteht, sobald man die Fußböden oder Treppen in einem Haus betritt. Der Trittschall gilt als häufigste Lärmbelästigung in Häusern. Damit dieser weitestgehend vermieden wird, muss eine Trittschalldämmung verlegt werden.

Jedes Haus muss einen Schallschutz erfüllen, der in der DIN 4109 festgelegt wird. Die Lautstärke vom Trittschall darf nicht mehr als 53 dB überschreiten. Damit diese Grenze eingehalten werden kann, muss zwischen der Rohdecke und dem Estrich eine Trittschalldämmung aufgebracht werden.

Im Handel sind dafür spezielle Trittschallsysteme erhältlich. Ein größtmöglicher Schallschutz wird mit schwimmendem Estrich und System-Randstreifen in Verbindung mit den übrigen Komponenten erreicht.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass schwimmender Estrich in Verbindung mit Trittschalldämmplatten aus Styropor einen besonders hohen Trittschallschutz bietet. Bei der Trittschalldämmung muss das Federungsvermögen von Estrich und der Dämmschicht berücksichtigt werden. Dieses ist beim schwimmenden Estrich in Verbindung mit Styropor-Platten gegeben.

Die Trittschalldämmplatten müssen elastisch sein und können aus verschiedenen Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Kork, Styropor oder Mineralwolle. Es wird von den meisten Bauherren Styropor oder Mineralwolle bevorzugt. Teilweise werden im Bereich des ökologischen Bauens neben Kork, als Trittschalldämmung, auch Holzfaserplatten verwendet.

Die Ruhestifter ist eine Marke der „Pelzer Acoustic Products Division“ der Happich GmbH
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