Parkettunterlage

Folgende Anforderungen sind bei der Auswahl von Parkettunterlagen relevant: Trittschalldämmung, Eignung für Fußbodenheizung, Ausgleich von Unebenheiten, Dauerhaftigkeit, Gehschallverbesserung, Feuchteschutz und die mechanische Beanspruchungsklasse (Dauerdruckstabilität).

Trittschalldämmung: Verminderung der Schallübertragung in unten liegende oder angrenzende Räume (ist abhängig von der Materialbasis und der Materialstärke) gemessen nach DIN EN ISO 140-8

Eignung für Fußbodenheizung: Je höher der Wärmedurchlasswiderstand eines Stoffes ist, umso schwieriger kann ihn die Wärme durchdringen. Deshalb sollte der Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Bodenaufbaus bei wasserbeheizten Böden 0,15 m²K / W nicht überschreiten. Je geringer dieser Wert ist, desto besser ist die Unterlage für die Verwendung auf beheizten Bodenflächen geeignet. Wir raten ab einem Wärmeduchlasswiderstand > 0,070 m²K / W von der Verwendung ab!

Ausgleich von Unebenheiten: Gerade bei Selbstverlegern ist das eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit einer Parkettunterlage. Es beschreibt die Fähigkeit, leichte Unebenheiten im Unterboden auszugleichen und ist abhängig von der Schmiegsamkeit und Materialstärke.

Dauerhaftigkeit: Wie lange kann die Parkettunterlage die gewünschten Eigenschaften erfüllen? Bei Unterlagen mit geringer Dichte und unvernetzter Struktur entweichen bei Dauerbelastung Gase aus der Bläschenstruktur, dabei lassen Feder- und Dämmeigenschaften im Laufe der Zeit nach.

Gehschallverbesserung: Verbessert die Raumakustik durch Minimieren des Klack-Klack-Effekts und ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren (Dichte, Bedämpfungsgüte, Materialbasis etc.)

Wärmedämmung: Ist abhängig vom verwendeten Material und dessen Stärke/ Dichte. Bei Verwendung auf Fußbodenheizung sollte der Wärmedurchlasswiderstand möglichst gering sein.

Feuchteschutz: Bei der Verwendung auf mineralischen Untergründen schreiben fast alle Oberbodenhersteller den Einsatz einer wasserdampfdiffusionshemmenden Zusatzschicht vor. Dabei unterscheidet man zwischen Dampfbremsen (Sd-Wert zw. 15 - 100 m) und Dampfsperren ( Sd-Wert >100 m). Diese verhindern ein Aufsteigen von der im Material befindlichen Restfeuchte und so eine Schädigung des Oberbodenbelags. Holzbeläge (dazu zählt auch Laminat) reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit.

Mechanische Beanspruchungsklasse: Die Dauerdruckstabilität ist auch sehr wichtig, denn sie hat Auswirkung auf die Haltbarkeit des Oberbodens, so kann es bei Verwendung von zu weichen Unterlagen und hoher Belastung (schwere Möbel usw.) insbesondere im sensiblen Nut- und Federbereich zu Schäden kommen. Noch ausgeprägter ist dieser Effekt bei leimfreien Klick-Systemen.

Die Ruhestifter ist eine Marke der „Pelzer Acoustic Products Division“ der Happich GmbH
IMPRESSUM | KONTAKT | HAFTUNGSAUSSCHLUSS | AGBs

Kontakt

Hotline:
+49(0)202 / 8703370

Vertretungen Deutschland/
Partner weltweit