Laminatunterlage und Akustik
Eine Laminatunterlage soll für einen höheren Gehkomfort sorgen und den Trittschall als auch den Gehschall minimieren. Würde man beispielsweise einen Laminatfußboden direkt auf einen Estrich legen, so würde beim Begehen lose Körner des Estrichs zerdrückt und eine Art Mahl- oder Knirschgeräusch entstehen. Auch das Laufen mit Schuhen würde ein erheblich lauteres Geräusch erzeugen.
Sehr leichte Unterlagsmaterialien wie Polyethylen- oder auch Polystyrolschäume mit sehr geringem Raumgewicht (20-30 kg/m³) wirken meist aus akustischer Sicht nachteilig, da diese aufgrund des hohen Luft- beziehungsweise Gasanteiles zwischen dem Boden und dem schwingungsfähigen Laminatboden quasi einen Resonanzraum bilden, der wie bei einer Geige oder Gitarre die Schwingungen, die das Begehen oder ein herabfallender Schlüsselbund auslösen, noch verstärkt, es entsteht ein lauter, hohler Klang.
Materialien mit hoher Dichte, wie zum Beispiel die PAPSilent editionen mit ihrer sehr hohen Dichte von ca. 2000 kg/m³ erzeugen keinen Resonanzraum unter der Laminatdiele, sondern bedämpfen die Eigenschwingungen des Laminates durch Reibungsverluste in den Grenzflächen und dem Material selbst. Darüber hinaus nutzen diese Materialien durch Ankopplung die Masse des Unterbodens mit, so dass ein massiver, hochwertiger Klang entsteht.
Die Neuentwicklung PAPSilent viscolay und viscolay alu vereinen die Vorteile leichterer Materialien wie einfache Handhabung durch geringes Gewicht mit den Vorteilen der schweren Materialien wie die bessere Akustik hinsichtlich Gehschall und auch Trittschall. Durch ein wirksames Zusammenspiel von innerer Dämpfung und Reibschluss an Laminatunterseite oder Parkettunterseite konnten diese Eigenschaften erstmals kombiniert werden.
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